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Tiefenrausch Tauchtipps

 

René

Tiefenrausch Tauchtipps

Hier findest Du unser Know-How rund ums Thema Tauchen. Die Rubrik befindet sich noch im Aufbau, weitere Artikel werden folgen.

Tauchgänge im kalten Wasser

Wir wollen Dich nicht mit dem Thema der Atemregler-Konfiguration ärgern, aber bekanntermaßen ist trockene Luft und ein getrennt absperrbarer Zweitregler für sicheres Kaltwassertauchen unerlässlich. Du möchtest mehr über die technischen Voraussetzungen wissen? Dann frag uns unter ausbildung@tiefenrausch.eu.

Hier nun aber die Tipps „how you feel better“ beim Tauchen in kalten Gewässern!

NITROX heizt Dich zwar nicht auf, trägt aber durch eine geringere Stickstoff Belastung zur schnelleren Regeneration bei.
Der Körper braucht weniger Energie zum Abbau des N² und dadurch wird Dir schneller wieder warm nach dem tauchen. 
Du tauchst zusätzlich noch sicherer und fühlst Dich nach dem Tauchen fitter.
Mehr Infos zum Tauchen mit Nitrox unter unserem Menuepunkt TAUCHEN (und dann Enriched Air).

Allgemein

Sinn macht das Ganze nur, wenn Du ausgeschlafen und körperlich fit bist! Am Vorabend hilft eine energiereiche Mahlzeit, die gut verdaubar ist, z.B. Pasta! Du solltest mindestens 2 Stunden vor dem Tauchgang aufgestanden sein, um Deinen Kreislauf zu aktivieren. Ein paar kleine Übungen Gymnastik oder Liegestütz bringen Dich in Fahrt. Ein Frühstück mindestens eine Stunde vor dem Tauchgang mit warmem Getränk versorgt Dich mit Energie. Zucker oder Traubenzucker geben Dir eine thermische Energiegrundlage. Was Du anziehst, ist eigentlich egal, es sollte nur so ausgelegt sein, dass Du auch damit aus dem Haus gehen würdest, wenn die Lufttemperatur um 10 – 15°C kälter wäre als im Wetterbericht angesagt! Und wenn es besonders windig ist, muss die Kleidung winddicht sein! Zwiebeltechnik ist toll, bedenke nur wie lange Du brauchst, um die Lagen nach dem Tauchgang auf den Körper zu wickeln. Mütze nicht vergessen, auch wenn Du damit „besch…eiden“ aussiehst! Eine Thermoskanne mit heißem Tee mit viel Zucker und eine Thermoskanne mit heißem Wasser sind unverzichtbare Utensilien.

Tauchen im „Nasstauchanzug“

Der Anzug sollte gut sitzen, wenig Luft zwischen Neopren und Körper zulassen oder zumindest an Armen und Beinen gut abdichten! Nicht zu viele enge Teile unter oder überziehen. Dies bewirkt sonst das Gegenteil, da die Mikrozirkulation auf der Hautoberfläche gestört wird. Gilt besonders für Füßlinge und Handschuhe! Neoprensocken passen nur richtig in einen Füßling hinein, wenn dieser ein bis 2 Nummern größer gekauft wurde! Beim Umziehen solltest Du Dich beeilen, da Du zeitweise halb nackt im Wind stehst! Bedeutet: alles vorbereiten und bereitlegen und dann hoppla hopp. Hier hilft ein Bademantel (sieht aber blöd aus ;-))). Eventuell Melkfett auf dem Gesicht und an den Händen verteilen. (Kann aber sein, dass die Kopfhaube dann rutscht.) Wenn Du umgezogen bist, solltest Du nicht lange warten müssen, der Boden ist kalt und die Kälte zieht langsam hoch! Kurz vor dem Tauchgang kippst Du die Thermoskanne mit dem warmen Wasser in den Anzug, nimm nicht den Tee!!! Wenn Du die Kanne vergessen hast, frierst Du halt.

Für Dein Gesicht hilft ein Lippschild. Das kann man über jedes Atemregler-Mundstück schieben (nur bei Poseidon nicht). Nach dem Tauchgang schnell den Tee (mit viel Zucker) aus der zweiten Thermoskanne. Raus aus den nassen Klamotten, abtrocknen und die Wintersachen anziehen, et voilà nicht gefroren. Ein Irrglauben ist übrigens, dass Du durch einen kurzen Kälteaufenthalt krank wirst! Nicht die Kälte macht krank, sondern eventuell vorhandene Viren und Bakterien.

Tauchen im Trocki

Auch der Trocki sollte gut sitzen, schon klar! Wenn Dir am Hals kalt ist, ist an Deinem Trocki bestimmt eine Latexmanschette dran und Du hast eine separate Kopfhaube. Wir können Dir helfen: Ein Neoprenring aus Glatthaut hilft beim Dichten, wird auf Maß gefertigt und sorgt sogar bei zu großen Halsausschnitten für Dichtigkeit und hält den Hals schön warm, da die Kältebrücke isoliert wird. Gehen wir vom Hals zum Kopf: Die Kopfhaube, falls separat, sollte unter einem Wärmkragen liegen oder durch kleine Klettverschlüsse so befestigt sein, dass sie nicht immer hochklappt und das Wasser direkt an die Halsmanschette lässt. Wärmer ist hier sicherlich eine Halsmanschette aus Neopren. Um einen besseren Temperaturschutz im Gesicht zu haben, empfiehlt sich ein Lippschild. Sind die Hände kalt, helfen dicke 3-Finger-Handschuhe (nicht Jedermanns Sache, aber nach dem eingewöhnen super) oder ein Handschuhsystem. Leider taugen die mitgelieferten Stoffhandschuhe nix. Es sollten auf jeden Fall Neopren-Handschuhe untergezogen werden. Bei den Füssen helfen dicke Socken leider nicht. Hier müssen Neoprensocken mit untergezogen werden. Auch hier darf die Mikrozirkulation nicht eingeschränkt werden. Wenn das nicht hilft, preiswerte und praktische Fußheizung einsetzen!!

Und das ist der absolute Knüller: ARGON - das glaubst Du nicht. Spar Dir einen noch teureren Unterzieher, der noch mehr Blei braucht! ARGON ist ein extrem isolierend wirkendes Gas und zudem günstig und komfortabel. Probier es aus!

Nach dem Tauchen

Nach dem Tauchgang hilft auch hier am besten ein warmer Tee mit viel Zucker! Und übrigens wirkt das Tauchen mit NITROX gerade im kalten Wasser „Wunder“. Da mehr Sauerstoff in den peripheren Bereichen vorhanden ist, können die Zellen besser „atmen“ und eine Anpassung nach dem Tauchgang erfolgt schneller & Du hast mehr vom Tag, weil Du nicht so erschöpft bist! Alle Klarheiten beseitigt??? Wenn nicht, dann schreib uns einfach Deine Fragen zum Thema.


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